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Rezept

Cannabis-Rezept: Voraussetzungen, Ablauf und was Ärztinnen und Ärzte prüfen

Ein Rezept für medizinisches Cannabis wird ausschließlich von einer Ärztin oder einem Arzt ausgestellt. Ob eine Verordnung in Frage kommt, ist eine individuelle medizinische Entscheidung.

Aktualisiert
Aktualisiert am 14.09.2026
Lesezeit
4 Min. Lesezeit

Die ärztliche Prüfung steht im Mittelpunkt

Unabhängig davon, ob eine Behandlungsanfrage in einer Praxis vor Ort oder über einen Telemedizinanbieter gestellt wird: Die Entscheidung über eine Verordnung trifft immer die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Seriöse Anbieter machen deutlich, dass eine Anfrage keine Garantie auf ein Rezept darstellt.

Typischer Ablauf

Der Ablauf unterscheidet sich je nach Anbieter, folgt aber meist einem ähnlichen Muster.

  • Medizinischer Fragebogen zur Vorgeschichte und aktuellen Situation
  • Prüfung durch eine Ärztin oder einen Arzt, teilweise ergänzt durch eine Videosprechstunde
  • Bei positiver Entscheidung: Ausstellung eines Rezepts
  • Einlösung in einer Apotheke

Privatrezept und Kosten

Viele telemedizinische Angebote arbeiten mit Privatrezepten. Die Behandlungs- und Medikamentenkosten sind in diesem Fall in der Regel selbst zu tragen. Die konkreten Konditionen sind anbieterabhängig und sollten vor einer Anfrage geprüft werden.

Redaktioneller Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung mit medizinischem Cannabis in Frage kommt, entscheidet ausschließlich eine Ärztin oder ein Arzt.

Häufige Fragen

Garantiert eine Anfrage ein Rezept?
Nein. Eine Verordnung erfolgt nur, wenn die Ärztin oder der Arzt sie im Einzelfall für medizinisch angezeigt hält.
Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Behandlung mit medizinischem Cannabis medizinisch angezeigt ist, entscheidet ausschließlich eine Ärztin oder ein Arzt.